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„Dem INFERNO Dresden 13.02.1945 entgangen..."

Von Johannes Wosch, Schwanstetten

Die Vertreibung aus Oberschlesien 1945

„Im Winter Januar/März 1945 wurden wir nach einem Aufruf über den Rundfunk bzw. kam das rote Kreuz zu unserer Mutter in die Wohnung in Kreuzburg Horst-Wessel Str. 9 mit dem Hinweis, Ultimo wird noch mitgeteilt.

Die Aussage und Aufforderung lautete; mit nur wichtigen Utensilien und was wir tragen können, werden wir Ultimo... abgeholt und für ca. 4 Wochen für eine Evakuierung, mit der Bahn in das Riesengebirge gebracht, bis der Feind „Rote Armee“ wieder zurückgeschlagen ist..., dann kämen wir wieder zurück nach Hause.

Da bis zu dem benannten Abholdatum 18. Januar 1945 einige Tage Zeit blieb und von Plünderung der Wohnungen gesprochen wurde, hatte meine Mutter und auch ich als damals 8 1/2 jähriger alle Hände voll zu tun.

Nachdem von unserer Mutter alles was wir mitnehmen wollten, exakt geplant, vorbereitet und geordnet für die Mitnahme placiert war, wollte Sie mit mir alle wertvollen tragbaren Gegenstände aus der Wohnung einigermaßen in Sicherheit bringen. In einem unserer Keller, der Waschküche angeschlossen, gab es einen Kellerraum ohne Fenster, der Zugang zu diesem Raum war von der Waschküche aus begehbar und aber mit einem Schrank verstellt.

Unsere Mutter wuchtete diesen Schrank mit einem Brett bzw. Holzhebel beiseite, so das wir ihn begehen konnten und sagte, hier wollen wir alles was etwa in der Zeit wo wir nicht da sind geplündert werden könnte hineintragen um es zu verstecken.
Es vergingen bestimmt 1-2 Tage, wo ich damals als noch Kind und was ich halt tragen konnte unserer Mutter half, in diesen Keller zu tragen." Weiterlesen...

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