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„Die DVD "Unser JAHRGANG 1941 vom Baby bis zum Twen" ruft schon verloren geglaubte Erinnerungen wieder wach.“

„Es sind die damals erlebten Kontakte mit Freundinnen und Freunden, die diese im Film gezeigte Kleidung und Frisuren trugen. Insbesondere die Haartracht der Mädchen, die Affenschaukel, die Schnecke und die Tolle mit Schleife lassen mich heute schmunzeln.

Als Kind hatte ich für die Mode kein Auge.

Lediglich die Pelzstolen der Damen sind mir in unangenehmer Erinnerung geblieben. Es war ratsam, die Nase auf Distanz zu halten. Als Spielzeug habe ich mir immer ein Tretauto gewünscht; bekommen habe ich nur einen Holländer.

Beliebteste Spielzeuge neben Bauklötzen waren Modelle von Panzern, Flugzeugen und Geschützen, zum Teil selbst gebastelt. Die Spielvorgaben lieferte die Kriegsberichterstattung der Wochenschau am Sonntag im Kino. Kriegserscheinungen waren auch Realität im Alltag.

Fliegeralarm, stundenlang Motorengeräusche der Bomberverbände, nachts die sogenannten Tannenbäume, tagsüber Truppenverschiebungen. Kriegspropaganda war überall in der Stadt sichtbar. Der schwarze Schattenmann auf Plakaten mit der Mahnung

ACHTUNG! FEIND HÖRT MIT,

oder die Parole

RÄDER MÜSSEN ROLLEN FÜR DEN SIEG

auf den Schlepptendern der Dampflocks.

Die Nachkriegszeit war für mich, Jahrgang 1935, ebenso faszinierend.

Die fremden Besatzer, der Wiederaufbau, der schwere körperliche Arbeit erforderte. Gefragt waren Lebensmittel und Kleidung. Ich musste mich mit einem aus einem Marinemantel geschneiderten Zweireiher zufrieden geben. Auf der Straße begegneten dem Passanten viele blau-weiß karierte Blusen und Röcke. Man wusste, dass diese Kleidungsstücke, meist selbst genäht, einst als Bettwäsche in Depots lagerten, die kurz vor Kriegsende geplündert wurden.

Am unangenehmsten waren die selbst gestrickten Strümpfe, deren Wollfäden vor dem Recyceln dem Halt von Zuckersäcken dienten. Beim Betrachten der Filmszenen, ob Mode, Kinderwagen oder Weihnachtsbaum, habe ich den Eindruck, ich könnte die Vergangenheit fühlen.“

„Gleichaltrigen, die einen Anstoß zur Erinnerung an Vergangenes wünschen, kann ich diesen Zusammenschnitt aus Schmalfilmen empfehlen.“
Karl Theo Schillo, Dipl.-Ing., Königswinter

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