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Zeitzeugen

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"Die Rettung des Blauen Bocks"

Heinz Schenk veranstaltete mehrere Male einen Abend bei uns, wie Sie ihn aus dem Fernsehen kennen. Knackpunkt: Die Veranstaltung durfte in Ankündigungen nicht als "Der Blaue Bock" ausgelobt werden, sondern sie hieß ein "Abend beim Äppelwoi". Weiterlesen...

 

"Schoko-und Vanille-Pudding gab es damals daheim fast jeden Sonntag"

Wenn die Mutter zu Haus war, dann hat sie jeden Tag gekocht. Ihr Rotkohl war Spitze, darin war sie die Beste! Und Fleisch hatten wir auch im Krieg und in der Nachkriegszeit regelmäßig. Auch Koteletts. Sonntags gab es meistens einen Nachtisch, bzw. Dessert. Das war dann Pudding. Schokoladen- und Vanille-Pudding. Jeweils einen Topf voll! Das waren zusammen 2 Pötte voll - freie Auswahl! Wir wurden satt. Immerhin, wir waren zu Sieben: Peter und Katharina Saal und wir fünf Brüder. Da ist das Sattwerden keine Selbstverständlichkeit gewesen. Ich wollte, ich könnte noch 'mal Zwanzig sein. Für einen Tag...

Hermann Josef Saal, Rederscheid

 

"Winter '45: Als ich als kriegsgefangener Wehrmachts-Offizier drei Mal erschossen werden sollte"

 Ich führte die 14. Kompanie auf dem Rückzug in die Endstellung in Pulawy. Am 13. Januar 1945 wichen wir mit 30 Überlebenden von meiner Kompanie von der Weichsel aus Richtung Deutschland zurück. Weiterlesen ...

 

"Kalter Krieg im Zonenrandgebiet"

Unser erstes komplettes Jahr mit Veranstaltungen im neuen Kongreßhaus ist 1970, das Jahr, in dem die neue sozialliberale Regierung die Ostpolitik erneuern will. Entspannung ist das Schlagwort zu Beginn des neuen Jahrzehnts. Dazu mein Erlebnis als Kurdirektor in diesem Jahr: Während eines russischen Sprachseminars in Timmendorfer Strand tritt im Kongreßhaus der Don-Kosaken-Chor auf. Ich frage die anwesenden 30 russischen Lehrer, ob sie einer Einladung zum Chorauftritt folgen möchten. Sie sagen zu. Bei der Darbietung des ersten russischen Liedes durch den Don-Kosaken-Chor klatschen alle Zuschauer begeistert. Einzig die Russen nicht. Daraufhin frage ich sie, ob der Gesang nicht gut sei. Doch, antworten sie, die russischen Lieder seien wunderbar, nur die Sänger seien alles Verräter.

Gerhard Ehrke, Scharbeutz