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Die Schulzeit - der größte Hort
der gemeinsamen Erinnerungen


TRIANOmedien hat viele Fotos und Dias und die daran hängenden Erinnerungen vor dem Wegschmeissen gerettet. So haben wir hier haben wir einige wenige Klassenfotos aus unserem Bildarchiv zu kleinen Rückblicken in die einzelnen Jahrzehnte zusammengeführt:

 

    

Mehr zur Jugend in den 40ern
Mehr zur Jugend in den 50ern


"Weißt Du noch…?"

 

Meist halten nur einige wenige Klassenfotos die Erinnerung an einst aufrecht

Jeden Tag, jedes Jahr stöhnen Millionen schulpflichtiger Kinder und Jugendlicher unter der Last und den Zwängen ihrer Schulausbildung. Zur Einschulung erscheint dieser Bildungsabschnitt manch einem i-Männchen noch als Freiheitsentzug. Gefängnis auf viele Jahre, bis man denn dereinst groß sein wird. Mit einem Wort: Grauslich und unendlich. Knechtschaft und Tortur bis ins fortgeschrittene Alter.


Dieser Angst wird von Seiten der Elternschaft, der Süßwarenindustrie und zehntausender Schreibwaren- und Kiosk-Betreibern entgegengewirkt. Und zwar in einer gemeinsamen Anstrengung. Mit einer arg überdimensionierten Schultüte. Die Vertreterschaft der Zahnärzte-Kammern guckt schweigend weg. Denn noch betrifft es nur die Milchzähne. Und nach diesem großen Geschenk ist erst einmal nichts Weiteres an Süßigkeiten zu erwarten. Sondern der Ernst des Lebens.


Doch der Mensch ist flexibel. Und manchmal auch lernfähig. Der junge Mensch erst recht. So kann das, was am Anfang bedrückend und endlos erscheint, irgendwann Gewohnheit werden, und schlussendlich ist es gar eine liebe Gewohnheit. Und manch einer vom Lehrkörper, der ängstlich als Peiniger wahrgenommen wurde, entpuppt sich letztlich ein wohlmeinender Wegbegleiter über Jahre hinweg.


 

 

Mehr zur Jugend in den 60ern
Mehr zur Jugend in den 70ern

TRIANOmedien hat in seinem Filmarchiv darüberhinaus zahlreiche Schulfilme archiviert - aus privater Hand. Von Lehrern, Schülern oder Eltern einst in den 1920er bis 1980er Jahren aufgenommen. Auf Normal 8, 9,5 oder 16mm oder später Super 8 gedreht. In Farbe oder Schwarz-Weiß. Sorgfältig ausgewählte Ausschnitte davon finden sich in den jeweiligen Jahrgangs- und Jugend-Filmen von TRIANOmedien wieder.


Wenn Sie selbst über Amateurfilme oder Videos mit Aufnahmen von Schulzeit, Klassenfahrten oder Sportfesten verfügen, oder jemanden Anders kennen, der welche besitzt, dann nehmen Sie bitte direkt mit uns Kontakt auf.

Mehr zu Jugend in den 80ern

Egal, ob es sich dabei um Aufnahmen aus der Grundschule, Volksschule, Realschule, Gymnasium, landwirtschaftlichen Schule, Tanzschule, dem Lyzeum, der NAPOLA, einem Pionierlager, einem FDJ-Heim, Schullandheim, einer Jugendherberge, einer Fachschule, Fachhochschule oder Universität handelt. Egal, ob aus der Zeit der Weimarer Republik, der Zeit des Dritten Reichs, der Nachkriegszeit, der DDR oder aus Westdeutschland in den 1950er, 60er, 70er, 80er oder 90er Jahren. Wir sind stets an einer guten Sicherung und langfristigen Aufbewahrung dieser verderblichen Erinnerungen ganzer Schüler-Generationen interessiert:


So ist noch einmal eine Zeitreise für die unterschiedlichsten Geburts-Jahrgänge
in die Welt Ihrer eigenen Schulzeit möglich


Zu jedem der hier aufgelisteten Filme können Sie jetzt einen Trailer zum Abspielen starten. Sie klicken dafür einfach auf den Startknopf. Viel Vergnügen!

 

   

Mehr zum Jahrgang 1963
Mehr zum Jahrgang 1953
 Mehr zum Jahrgang 1943 

 

Noch mehr Jahrgänge finden Sie, wenn Sie hier klicken.


   

Mehr zur Jugend in den 60ern
Mehr zur Jugend in den 70ern
Mehr zur Jugend in den 80ern


Was ist das Typische an der Schulzeit?

27 Punkte:

 1. Ein fester Stundenplan mit ständig wechselnden Lehrern, der nach einem halben Jahr abrupt geändert wird

2. Eine feste Rollen-Verteilung: Einer steht vorne und 10 bis 60 dürfen zuhören

3. Ein fester Ort: Ein Zimmer in einem Gebäude, das eher selten gewechselt wird

4. Belohnungen und Bestrafungen werden mehr oder weniger großzügig verteilt. Letztere bis in die frühen 1970er Jahre übrigens auch als verbale oder körperliche Züchtigungen oder "Entgleisungen"

5. Zensuren als Maßstab

6. Die Schulklingel und Pausenklingel oder -Gong oder -Glocke

7. Das Lehrer-Pult oder der Katheder in der Breite so breit wie

8. Die Schüler-Bänke für 2 Personen

9. Die Parlamentarische Sitzordnung

10. Die Tafel nebst Kreide, Schwamm und Lineal

11. Der Tornister mit Apfel und Pausenbrot aus Schwarzbrot und für das Heimtragen der Hausaufgaben, auch genannt "Schulaufgaben"

12. Klassenbuch mit Eintrag, Rüge, Tadel, Verweis, Zeugnisse und blaue Briefe

13. Die Fenster zur Freiheit

14. Die Garderobenhaken draußen vor dem Klassenraum oder innen an der Wand

15. Die Schul-Toiletten - getrennt nach Lehrkörper und Schülern

16. Das Lehrerzimmer

17. Die Hausmeister-Loge

18. Das Musik-Zimmer meist mit einem Klavier oder gar Flügel

19. Das Direktions-Zimmer von Rektor oder Direktor

20. Schulflur und Treppenhaus

21. Die Schultür oder -pforte

22. Der Schulhof

23. Die Turnhalle und der Sportplatz

24. Der Lehrer-Parkplatz

25. Der Schüler-Parkplatz oder Fahrrad-Stand

26. Der Schul-Kiosk oder das "Büdchen"

27. Die Schulkameraden

Und gerade die Letzteren sind es, die dem Ganzen den gewissen Pfiff geben. Meist Gleichaltrige, sonst heißt es schnell "die von einer Klasse / Stufe höher" oder aber "die Kleinen". An die erinnert man sich auch am meisten, wenn man zurückdenkt.


Entscheidend sind doch letztlich die gemeinsamen Erlebnisse

Die meisten verbinden mit ihrer Schulzeit normale bis gute Erinnerungen. Einige jedoch nicht, je nachdem, welche Rolle sie einst ausgefüllt haben. Die des Sitzenbleibers, des Angstbesessenen, des Opfers, des Klassen-Clowns, des Schleimers, des Strebers oder des Klassenprimus. Manchmal sind sie voller Groll bis hin an ihr Lebensende. Doch dazwischen gibt es noch viele andere Schülertypen.


Und irgendwann kommt der Punkt, an dem man die Schulzeit mit eher verklärtem Blick sieht. Das kann zum 25. oder 50. Jubiläum des Schulabschlusses sein. Und bei den gelegentlichen Klassentreffen der Ehemaligen. Oder bei einem geselligen Beisammensein. So wie in dem Roman "Die Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl. Berühmt geworden durch die Verfilmung mit Heinz Rühmann aus dem Kriegsjahr 1944. Die gezeigten Schülerstreiche und die kauzigen Lehrertypen sind legendär. Mittlerweile haben sie eine geradezu mythische Bedeutung erlangt.


Der bekannte Spruch "Man lernt nicht für die Schule, sondern fürs Leben", lateinisch: "Non scolae, sed vitae discimus" , hat doch für die seinerzeitigen Schauspieler seine eigene Bedeutung erlangt. Sie wurden zumindest während der Dreharbeiten "UK gestellt", sprich unabkömmlich. Das war im letzten Jahr des totalen Kriegs ein Persilschein fürs Überleben…

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