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Das Unternehmen TRIANOmedien haben wir im Sommer 2010 gegründet. Doch die Vorgeschichte geht ein gutes Stück weiter zurück. Nämlich bis ins Jahr 1964. Da hatte die Idee ihren Ausgangspunkt. Und dann hatte sie noch einen Ausgangspunkt im Jahr 1982. Zu dem, was beide Jahre miteinander zu tun haben, gleich mehr. 

 Zuvor erst einmal etwas zu uns:

 Wir, das sind mittlerweile mehr als eine Handvoll Personen, doch wenn wir an den Beginn zurückgehen, dann sind es zwei. Und eine davon sind Sie, Frau Hofmann: 

 

Können Sie etwas dazu sagen, wie Sie hier nach Rheinbach gelangt sind, Frau Hofmann?

 

Ja, das will ich gerne. Ich bin 1982 im südbadischen Freiburg geboren und wollte mit ca. 6 Jahren noch Künstlerin werden. Malen war - neben Sport - eine meiner Lieblingsbeschäftigungen in meiner Daniela Hofmann TRIANOmedienKindheit. Über die Qualität der einzelnen "Werke" lässt sich jedoch streiten.

 

Relativ schnell hat sich die Richtung dann etwas verändert. Ja, der „irgendwas mit Medien-Generation“ gehöre ich an. Wobei es das „irgendwas...“ nicht treffend beschreibt. Etwas Besonderes sollte es schon sein. Etwas, das Freude macht.

 

Mir, und auch den Kunden. Das war schon mit ca. 15 Jahren klar. Auch war klar, dass das nicht so einfach sein würde. Fotografie, Filmen oder doch etwas Kaufmännisches? Am besten etwas von allem. Und so kam es dann auch.

 

Der Weg führte mich mit einem kleinen Umweg über Kanada zum dualen Studium der Medien- und Kommunikationswirtschaft nach Bonn und Ravensburg. 

Mit Werbung und Medien bin ich in den 1980er und '90er Jahren aufgewachsen und war davon auch ständig umgeben. Deshalb warDaniela Hofmann TRIANOmedien für mich entscheidend, dass das Unternehmen, in dem ich einmal arbeiten will, Produkte verkauft, die mich voll und ganz überzeugen. Produkte, die ich auch selbst kaufen würde.

 

Die Vorstellung von einem echten, authentischen, unverschnörkelten Unternehmen. Von den Mitarbeitern bis zum Produkt. Ein Unternehmen, in dem mit dem Putzmann ebenso respektvoll umgegangen wird wie mit der Chefin oder dem Chef. Und in dem Ideen, Gestaltungs-Freiheit und Offenheit wichtig sind.

 

Eines Tages stand dann im südlichsten Zipfel Deutschlands Christian Boucke vor mir. Welchen Lauf die Dinge dann nehmen würden, war da noch nicht klar...

 

Danke, Frau Hofmann, und jetzt kann ich Ihnen, lieber Leser, sagen, wie es danach weiterging. Doch vorab das, was sich bis dahin von meiner Seite zugetragen hatte:

 

Als Angehöriger des Jahrgangs 1964 gehöre ich zu dem geburtenstärksten Jahrgang der Baby-Boomer. Zumindest in Westeuropa. Das heißt, wo ich seitdem in meinem Leben hingekommen bin, da waren meist schon viele Christian Boucke TRIANOmedienandere aus meinem Jahrgang, oder sie kamen kurz darauf da hin: Kindergarten, Schule, Bundeswehr, Universität, ...

 

Doch ansonsten war es schon ein wenig anders. Denn ich habe mich schon im Alter von etwa fünf Jahren für Archäologie und Geschichte interessiert. Dann ab ca. zehn Jahren außerdem für Film-Gestaltung, vor allem von alten Spielfilmen aus den 1930er bis 1960er Jahren. Mit Elf habe ich regelmäßig Ton-Aufnahmen, mit Vierzehn regelmäßig eigene Fotos gemacht. Und mit Fünfzehn habe ich dann angefangen zu filmen. Es ging in allen drei Fällen um Dokumentar-Aufnahmen.TRIANOmedien Christian Boucke

 

Von dem Zeitpunkt an habe ich kontinuierlich Dokumentar-Aufnahmen gemacht und gesammelt. Anfangs v.a. Ton-Aufnahmen und Fotos. Bald mehr und mehr Filme.

 

1980 habe ich zusammen mit einem Schulfreund in der Dortmunder Westfalenhalle eine gewaltige Dokumentar-Filmschau gesehen: "Das 20. Jahrhundert" vom Harenberg Verlag. Gewaltig, weil sie auf mehrere hohe Wände der Halle projiziert wurde. Überlebensgroß. Wesentlich größer als im Kino. 

 

Diese Bilder haben nicht nur mich, sondern auch das gesamte Publikum auf eine besondere Weise berührt. Denn die Höhepunkte aus Wochenschauen und Dokumentarfilmen der vergangenen 80 Jahre wurden da riesengroß abgebildet. Und plötzlich war Zeitgeschichte nicht mehr verstaubt, braunstichig und stumm. Sondern sie war faßbar geworden und riß einen mit. Mehr als viele Spielfilme. Denn hier wusste man, dass das wirklich stattgefunden hatte.

 

Da erlebte ich, wie groß die Kraft der Geschichte und Erinnerung sein kann, wenn sie nicht in alten Fotoalben, Filmdosen und Tonbandkassetten vor der Gegenwart weggeschlossen, sondern angemessen durch Schnitt und Ton aufbereitet wird.

 

In Schule, Studium und Beruf habe ich mich in den folgenden Jahren immer mehr auf die Gestaltung von Medien konzentriert. Daneben habe ich mein zeitgeschichtliches Wissen weiter vertieft. 

 

2005, mithin ein Viertel-Jahrhundert später kam ich anläßlich eines Jahrgangsstufen- und Klassentreffens auf die Idee, einen alten Super-8-Film der gemeinsamen Schulabschluß-Feier vorzuführen. Der Film war technisch bescheiden, doch er riß die Teilnehmer auf eine erstaunliche Weise mit, die ich vorher nicht für möglich gehalten hätte. Sie, die jetzt alle über Vierzig waren, sahen sich als 19jährige wieder. Das war für sie eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit. In die Zeit ihrer größten Hoffnungen, Wünsche und Ziele.

 

Da erlebte ich erneut, wie groß die Kraft der Geschichte und Erinnerung sein kann. Vor allem, wenn sie mehrere und viele Menschen eint, die sie selbst erfahren haben. Und wieviel Zuversicht und Freude man aus ihr schöpfen kann. Wenn man Filme sieht, die einen an die eigenen Wurzeln und an die der eigenen Generation heranführen. Voraussetzung: D

 

Das Material ist authentisch und gut aufbereitet. Dann kann es einen auf besondere Weise berühren.

 

In demselben Jahr habe ich die erste Idee zu den DVD-Filmen gehabt, die TRIANOmedien Ihnen von nun an anbietet.

 

2007 habe ich Daniela Hofmann und ihren Elan beruflich kennen- und schätzen gelernt. Eine glückliche Fügung brachten Frau Hofmann und mich Anfang 2009 wieder zusammen. Etwas später haben wir mit den umfangreichen Vorarbeiten begonnen. Und 2010 TRIANOmedien gestartet. Es hat einige Zeit gedauert, von Null auf zu starten, und zwischendurch hatten wir einige kleine und auch größere Hürden zu nehmen.

 

Denn ein solches Film-Angebot hat es bislang inhaltlich nicht gegeben. Nicht ansatzweise. Und um unser Ziel zu erreichen, haben wir viel diskutiert, entwickelt und auch Fehler gemacht. Das Fazit ist: Wir haben unsere Vision in die Realität umgesetzt. Es hat funktioniert. Es hat sich gelohnt. Vor allem für Sie, unsere Kunden. Denn unsere Jahrgangs-Filme und Geschenk-DVDs geben Ihnen Ihre Jugend zurück. Das werden Sie merken, wenn Sie sich einen unserer Filme ansehen.

 

Bislang gibt es auf dem Medienmarkt eine umfassende Dokumentation des 20. Jahrhunderts in Fotos und Wochenschau-Filmen. Damit werden vor allem die lokal-, bundes- und weltpolitischen Themen abgedeckt. Auch Kultur, Sport und Wirtschaft. In den allermeisten Fällen jedoch nicht das ganz normale Alltagsleben. Dieses Alltagsleben fällt schlicht und einfach unter den Tisch. So als ob es das nie gegeben hätte.

 

Über 99,9 % aller Filmaufnahmen entstehen in privater Hand. Ohne großartigen Schnitt, ohne besondere Inszenierung, ohne gewaltigen Technik-Apparat. Doch mit großer Nähe zum Leben. Diese Filmaufnahmen gelangen allerdings aus vielerlei Gründen niemals an die Öffentlichkeit und bleiben unbekannt.

 

Das Ziel von TRIANOmedien ist es, die zentralen Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts alltagsgetreu abzubilden. Und zwar mit Filmmaterial aus erster Hand, das zeigt, wie die Menschen in den einzelnen Jahrzehnten tatsächlich gelebt haben. Nicht die allseits bekannten großen Weltereignisse, die jeder seit vielen Jahren kennt, werden hier gezeigt, es sei denn, es handelt sich dabei um bislang unbekanntes Material. Sondern es ist vorzugsweise der Alltag in Deutschland in den 1920er, '30er, '40er, '50er, '60er, '70er, '80er und '90er Jahren, dem wir nachspüren, und den wir in unseren Jahrgangs-DVDs zeigen.

 

Der Blickwinkel ist neu, immer überraschend. Aber auch seltsam vertraut, wenn Sie in den Filmen

zeitgenössische Frisuren,
zeitgenössische Kleidung,
zeitgenössische Accessoires,
zeitgenössische Autos,
zeitgenössische Wohneinrichtungen,
zeitgenössische Schaufenster-Auslagen,
zeitgenössische Werbeplakate,
zeitgenössische Spielwaren
zeitgenössische Hausfassaden,
zeitgenössische Verkehrsmittel

wiedersehen.  

Diese Aufnahmen entstammen alten Original-Filmen. In den vergangenen Jahren haben wir davon etliche Tausend zusammengetragen. Alle diese Filme sichten wir aufmerksam im Detail. Das, was zeittypisch ist, das digitalisieren wir. Und aus Hunderten von Ausgangsfilmen entsteht ein neuer Jahrgangs-Film.

So ein Jahrgangs-Film zeigt, wie der jeweilige Geburtsjahrgang im Krankenhaus geboren, als Kleinkind aufgewachsen ist, und dann als Kind bzw. Jugendlicher Kindergarten, Schule und die weiteren Schritte bis zum jungen Erwachsenen durchlaufen hat. Bevor auf ihn die nächste und übernächste Generation folgt. 

Bei der Produktion eines jeden Films stehen uns einige Mitarbeiter, Dienstleister und Film-Leihgeber zur Seite. Sie haben mit uns bisher schon die ein oder andere Hürde und technische Schwierigkeit gemeistert und werden das auch in Zukunft tun.

Jetzt können Sie von uns den ersten dieser Jahrgangs-Film erwerben. Weitere werden folgen. Bitte schreiben Sie uns, wie zufrieden Sie mit unseren Filmen sind, und was Sie alles erleben, wenn Sie einen oder mehrere davon verschenken. Über Ihre Resonanz freuen wir uns sehr.

Mit herzlichen Grüßen 

TRIANOmedien

Christian Boucke & Daniela Hofmann

P.S. Bitte geben Sie uns auch Bescheid, wenn Sie Filme besitzen, die gut für unsere DVD-Reihe oder sonstige Themen geeignet sein könnten. Oder wenn Sie jemanden kennen, der solche Film-Dokumente aus den 1920er bis 1990er Jahren im Besitz hat. Mehr dazu erfahren Sie hier.

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