Logo

Suchkategorien

Regulärer Schnellversand 1x pro Tag
Vom 27.11. bis 30.12.2017:
bis 23.12. mit meist 1-3 Tage Laufzeit
von Bestelleingang bis zu Ihnen daheim
Bei Fragen rufen Sie bitte 0171/8215312 an
Sie befinden sich hier: Home

Der Kennedy ist tot! Erschossen!!

"Der Kennedy ist tot! Erschossen!!"

50. Jahrestag von John F. Kennedys Todeskampf

 

TRIANOmedien, Rheinbach erinnert an Kennedys Todeskampf vor fünfzig Jahren:

 

US-Präsident John F. Kennedy wird am 22. November 1963 seit etwa 12.30 Uhr aus dem Hinterhalt beschossen. Der Fahrer seines nachtblauen Wagens, ein '61er Lincoln Continental X-100, bremst nach dem ersten Schuss auf sein Fahrzeug stark ab. Widersinnigerweise. Denn so schafft er die Voraussetzung dafür, daß

 

der zweite und unbedingt tödliche Schuss Kennedy besser im Kopf treffen kann.

 

Erst wenige Augenblicke später reagiert Greer endlich richtig: Er gibt Gas, und kommt so aus dem Schußfeld heraus.

 

Alles weitere läuft nun routinemässig ab.

 

Nun klappt alles das, was zuvor nicht funktioniert hat. Fast Alles...

 

Greer lässt die Sirenen am Fahrzeug aufheulen, schert aus der Fahrzeug-Kolonne aus und rast zum nächstgelegenen Krankenhaus.

 

Dieses Krankenhaus ist auf seiner Route durch Dallas als eine mögliche Anlaufstelle für den Fall der Fälle aufgelistet worden: Das Parkland-Hospital.

 

Kurz danach fährt die Präsidenten-Limousine vor der Klinik vor. Sie hat nur wenige Minuten für die vier Meilen vom Tatort bis zur Klinik benötigt. Krankenschwestern und Krankenwärter stehen schon vor der Annahme mit Bahren bereit. John F. Kennedy wird auf eine Krankenbahre aus Aluminium gelegt.

 

Der graue Anzug des Präsidenten ist voller Rosenblätter. Diese Rosenblätter kleben am Stoff. Mit John Fitzgerald Kennedys eigenen Blut geradezu festgeklebt. Eine Krankenschwester schneidet den Anzug für die anstehende Blut-Transfusion auf.

 

Ein Lift fährt den sterbenden John F. Kennedy eine Etage hoch. Dann geht es mit der Tragbahre den Gang runter. Hinein in die Unfallstation 1. Ein mittelgroßer Raum. Gelbe Decke und graue Kacheln.

 

Kann so der Vorraum zum Tod für einen derart jungenhaften Mann aus einer der reichsten Dynastien Amerikas aussehen?

 

John F. Kennedy atmet nicht. Eine Lampe beleuchtet sein aschfahles Gesicht. In ihrem kalten Licht sieht man keinen Reflex von Kennedy.

 

Dr. Malcolm Perry ist Chirurg am Parkland Hospital. Er verlangt nach einem Skalpell.

 

Dr. Perry setzt es zum Schnitt der Luftröhre von John Fitzgerald Kennedy an.

 

Die Brust des Präsidenten der Vereinigten Staaten ist still.

 

Kein Herzschlag.

 

Die Wunden bluten stark.

 

Dr. Perry massiert den Brustkorb: Ruhig, kraftvoll, erneut.

 

Minutenlang. Immer wieder.

 

Nichts. Keine Reaktion.

 

Daneben steht Jacqueline Kennedy. Jung, elegant. Das Ebenbild einer Madonne. Einer modernen Madonne. Sie bewahrt die Fassung. Auch jetzt, nachdem sie sie direkt nach den Schüssen auf Kennedy zu verlieren schien. Sie war vor zwanzig Minuten auf das Heck, auf die Kofferraumklappe der Präsidenten-Limousine gekrochen. Weg von dem Ort des Grauens, an dem ihr Mann zerschossen in sich zusammengesunken war. Reflexartig.

 

Genauso reflexartig hat sie ein Geheimagent aus dem Begleit-Kommando des Präsidenten wieder zurückgestossen, in den Wagen, der direkt darauf mit Vollgas losfuhr.

 

Doch Jackie Kennedy braucht weiterhin Halt. Sie lehnt an der Wand. An der Wand aus kalten grauen Kacheln.

 

Ihr Kleid blutbespritzt. Um sie herum im ganzen OP-Saal rote Rosenblätter. Der Rosen, die sie vor etwas mehr als einer Stunde zuvor am Flughafen zur Begrüßung erhalten hatte. Vom Bundesstaat Texas, von der Stadt Dallas. Der Rosen, die sie anschließend auf der Fahrt durch die Stadt in Ihren Händen gehalten hat. Der Rosen, die sie, als sie der Schüsse auf ihren Mann gewahr worden ist, fest umklammert hat. Die zwischen sie gerieten als sie sich anschliessend an ihn, an den Todwunden lehnte...

 

Dr. Perry gibt auf. Assistenzarzt Dr. Jenkins stoppt die Sauerstoffzufuhr. Deckt ein weisses Laken über das Gesicht des Schwerstverletzten. Jetzt ist es amtlich:

 

Am 22. November 1963 um kurz vor 13.00 Uhr ist im Parkland Hospital von Dallas der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, John Fitzgerald Kennedy, seinen schweren Schussverletzungen erlegen.

 

Die Botschaft von Kennedys Tod geht um die Welt. Überall und vor allem auch in der gerade einmal vierzehnjährigen Bundesrepublik Deutschland reagieren die Menschen fassungslos, geschockt auf die Nachricht.

 

"Kennedy ist tot! geht wie ein Lauffeuer durch Metropolen, Orte und Dörfer. Alle sind betroffen.

 

Bis zum Moment der zwei Todesschüsse und wenige Sekunden danach ist alles auf Filmen dokumentiert. Nicht mehr, was sich ereignet, als Kennedy auf vor der Unfall-Annahme der Parkland Klinik auf die Krankenbahre gelegt wird. Als sich dort die Türen hinter ihm schliessen.

 

Ein 58 Jahre alter Textil-Unternehmer hat mit seiner kleinen 8mm Schmalfilmkamera den Todeskampf des Präsidenten der Vereinigten Staaten aufgenommen. Fast zufällig. Warum er und seine Familie für diese 19,3 Sekunden stummen Farbfilms umgerechnet 20 Millionen € erhält, das erfahren Sie, wenn Sie nach "TRIANOmedien und Zapruder" googlen.

 

TRIANOmedien besitzt gleichfalls unbekannte Privatfilme, die John F. Kennedy zeigen. Allerdings zu seinen Lebzeiten. Hier können Sie einen Ausschnitt daraus sehen: http://www.youtube.com/watch?v=NG_kcKFMm8E

 

 

TRIANOmedien hat in seinem Archiv Tausende von Privatfilmen. Insgesamt sind es über 400.000 Metern, die TRIANOmedien im Eigentum hat. Schmalfilm-Unikate der Formate Normal 8mm, 9,5mm, 16mm oder Super 8. TRIANOmedien greift auf dieses Archiv für die Produktion seiner Filmreihen "Unser Jahrgang 19.. vom Baby bis zum Twen" und "Unsere Jugend-Jahre in den .. Ren" auf diese Film-Unikate zurück. Damit kann TRIANOmedien den Alltag der 1920er bis 1990er Jahre umfassend dokumentieren.

 


20 Millionen € für 19,3 Sekunden Amateurfilm

20 Millionen € für 19,3 Sekunden Amateurfilm

von John F. Kennedys Todeskampf

 

TRIANOmedien, Rheinbach erinnert an die Rolle der Amateur-Schmalfilmer als Chronisten der Ermordung von John F. Kennedy vor 50 Jahren:

 

Es sind die 16mm Filme der Wochenschau- und Fernseh-Kamermänner, die Kennedy und seine Frau Jackie am 22. November 1963 beim Empfang am Flughafen Love Field, Dallas aufnehmen.

 

Doch es sind vor allem die zahlreichen Schmalfilm-Kameras der Amateure, die den amtierenden US-Präsidenten auf seiner Fahrt durch Dallas verewigen. Zumeist auf 8mm Schmalfilm. Im Land des gelben Riesen KODAK vorzugsweise auf Kodak Farbfilm. Sprich KODACHROME II, dem neuesten Farbfilmmaterial aus Rochester von Eastman Kodak.

 

Als sich die Fahrzeug-Kolonne in der Mittagszeit durch Dallas fortbewegt, fällt es den wartenden Zuschauern am Straßenrand leicht, den Präsidenten-Wagen auszumachen:

 

Groß, dunkelblau, offen und dazu Jackie Kennedys rosarotes Kleid mit Pillbox-Hut. Dieser Farbtupfer entgeht auch nicht den Amateurfotografen und Amateurfilmern. Einer von ihnen ist der Damenoberbekleidungs-Fabrikant Abraham Zapruder. Der 58jährige Einwanderer aus der Ukraine ist mit einer modernen Normal 8-Schmalfilmkamera ausgerüstet.

 

Es ist eine 414-PD-Bell-&-Howell-ZOOMATIC. Ausgestattet mit einem für diese Zeit leistungsstarken 3fachen Zoom-Objektiv. Diese Kamera hat zudem eine Belichtungs-Automatik für gut belichtete Aufnahmen auch in hektischen Situationen. Das wird an diesem Tag noch von Vorteil sein.

 

Und noch eines, was aber Abraham Zapruder nicht weiß: Seine neue 414-PD-Bell-&-Howell-ZOOMATIC läuft mit 18,3 Bildern pro Sekunde schneller als die Norm vorgibt. Werkseitig sollte sie 16 B/s pro Sekunde belichten. Doch sie läuft 2,3 Bilder schneller als vorgesehen…

 

Damit verfilmt sie mehr Bilder als vorgesehen pro Sekunde. Der gelbe Riese Kodak wird sich darüber wahrscheinlich freuen. Doch die Kamera liefert so immerhin 14 % mehr an Bild-Informationen.

 

Auch das wird an diesem Tag noch von Vorteil sein...

 

Um 12.29 Uhr biegt die Fahrzeugkolonne des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika um 12.29 Uhr auf die Elm-Street ein. Nun drückt Abraham Zapruder auf den Auslöser seiner Bell & Howell 8mm Filmkamera. Von jetzt an wird er 26,6 Sekunden lang filmen.

 

Allerdings er ist nicht der Einzige, der durch einen Tele-Sucher den Präsidenten ins Visier nimmt. Rund sieben Sekunden nachdem Zapruder begonnen hat zu filmen, zieht rund 50 Meter von ihm eine andere Person in der 5. Etage eines Schulbuchverlag-Lagers am Abzug seines Gewehrs: Der 24jährige Lee Harvey Oswald.

 

Abraham Zapruder wird nun im ersten Rang unfreiwilliger Zeuge der Ermordung des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Er kann nichts tun, außer den Auslöser seiner Filmkamera gedrückt zu halten. Seine Bell-&-Howell-8mm-Kamera zeichnet Kennedys beginnenden Todeskampf 19,3 Sekunden lang auf.

 

Die gesamte Länge seiner Aufnahme vom Kennedy-Besuch sind 486 Einzelbilder. Von diesen 486 Einzelbildern stammen wiederum rund 353 Einzelbilder aus der Aufnahme-Sequenz ab dem ersten Kugeleinschlag.

 

Die 353 Einzelbilder sind auf einem Filmstreifen von gerade einmal 1,33 Meter Länge hintereinandergereiht. Jedes dieser Einzelbilder hat ein Format von 4,5 x 3,3 mm. Das ist das Format Normal Acht, REGULAR 8 bzw. STANDARD 8 wie der Amerikaner sagt.

 

Doch auch diese winzige Fläche reicht, um der ganzen Welt noch ein halbes Jahrhundert danach einen unmittelbaren Eindruck vom Geschehen dieses Tages zu liefern.

 

Wenige Tage später erhält Abraham Zapruder von dem US-Magazin LIFE 150.000,00 US $ für die Veröffentlichungsrechte seiner Film-Bilder. LIFE wird sie als Coverbilder seiner nächsten Ausgabe veröffentlichen. Die Kaufkraft von 150.000,00 US $ in 1963 mag heute bei dem Zehnfachen liegen.

 

Die Familie von Abrahm Zapruder erhält 35 Jahre später vom amerikanischen Staat weitere 16 Millionen US-Dollar für alle Rechte an der kleinen 15m Kodachrome II - Filmrolle.

 

So hat die Familie Zapruder insgesamt rund 20 Millionen € gemessen in heutiger Kaufkraft für die 8mm Filmrolle ihres Vaters erhalten.

 

Übrigens mindestens elf andere Amateurfilmer haben in den entscheidenden Sekunden an diesem 22. November 1963 um 12.30 Uhr herum gefilmt. Doch sie standen nicht so günstig wie Abraham Zapruder. Oder sie haben schlechter gefilmt. Oder sie waren nicht die ersten, die die US-Geheimagenten aufgestöbert haben.

 

Schon die Hitler-Geliebte Eva Braun hat mit ihren 16mm Agfacolor-Amateurfilmen von Adolf Hitler rund 23 Jahre zuvor ahnungslos den Dokumentar-Filmstil der späteren Jahrzehnte geprägt.

 

Und so prägen auch diese Amateuraufnahmen von dem Attentat auf Kennedy die Seh-Ästhetik der Fernseh-Zuschauer und Kinofilm-Zuschauer in den folgenden Jahrzehnten. Technisch weit entfernt von der Kino-Perfektion wie beim professionellen 35 oder 70 mm Breitwand-Film. Aber dafür umso authentischer.

 

TRIANOmedien besitzt in seinem umfassenden Filmarchiv unbekannte Privatfilme, die John F. Kennedy zeigen. Zum Teil aus größerer Nähe. Allerdings zu seinen Lebzeiten, als er noch junger Senator ist. Und zu seinen besten Zeiten als Präsident. TRIANOmedien hat in seinem Archiv über 400.000 Metern an privatgedrehten Amateurfilmen. Es handelt sich um Schmalfilm-Unikate der Formate Normal 8mm, 9,5mm, 16mm oder Super 8.

 

 

TV-Autoren, Film-Produktionen und Fernseh-Sender werden in dem TRIANOmedien-Filmarchiv auf der Suche nach dem Alltag und Zeitgeist von 1920 bis 1990 fündig. Alles Film-Unikate. Oft aus nächster Nähe gefilmt. Hautnah. Authentisch. Ähnlich dem Kennedy-Attentat. Und sehr oft noch viel näher dran.